Bezirksklasse-Meister und Aufsteiger – Rückblick auf eine perfekte Saison
Rückblick: Eine schwierige Ausgangslage
Die vergangene Saison hätte kaum einen schwierigeren Ausgangspunkt haben können: Mit einem ernüchternden vorletzten Platz endete die Spielzeit zuvor. Wir hatten gekämpft – doch der Ertrag blieb aus.
Neustart im Sommer
Im Sommer zogen wir die richtigen Schlüsse und stellten unser Training gezielt um. Der Lohn ließ nicht lange auf sich warten: Mit starken Auftaktsiegen gegen den SV Bannewitz II und den SC Freital gelang uns ein gelungener Start in die neue Saison.
Wichtige Entwicklungsschritte
Ein weiterer wichtiger Baustein folgte im Oktober mit einer intensiven Trainingseinheit unter Zsolt Holo, aus der wir enorm viel mitnehmen konnten. In den darauffolgenden Auswärtsspielen bei Leubnitz II und der SG Dresdner Bank holten wir zumindest einen Punkt – und entwickelten uns als Team stetig weiter. Zu diesem Zeitpunkt war auch unser Nachwuchsspieler Egon bereits fester Bestandteil der Mannschaft.
Rückschlag und Zusammenhalt
Ein Rückschlag traf uns jedoch hart: Justus erlitt einen Schienbeinbruch beim Fußball und fiel für den Rest der Saison aus. Doch anstatt uns davon entmutigen zu lassen, rückten wir noch enger zusammen, kämpften füreinander und zeigten in jedem Spiel echten Teamgeist.
Der Wendepunkt
Der Wendepunkt kam am letzten Spieltag der Hinrunde: Mit einem sensationellen Sieg gegen den TSV Graupa III – bei dem wir mutig auch unsere Nachwuchsspieler Egon Beck und Nora Beger einsetzten – setzten wir ein deutliches Zeichen. Plötzlich waren nicht mehr wir die Jäger, sondern die Gejagten.
Klare Ziele zur Rückrunde
In der Winterpause fassten wir einen mutigen Entschluss: Aufstieg sollte das Ziel sein. Mit dem damit verbundenen Druck, aber auch mit frischer Energie, gingen wir in die Rückrunde. Verstärkt wurden wir durch einen Last-Minute-Transfer von Marco Huschmann (TTC 49 Freital II) sowie die Rückkehr von Joshua Hertel – ambitioniert, aber absolut fokussiert.
Starker Start in die Rückrunde
Der Start in die Rückrunde hätte kaum besser laufen können: Drei deutliche Siege (jeweils 14:1), darunter auch gegen den direkten Konkurrenten SG Dresdner Bank. Ein hart umkämpftes Unentschieden in Graupa erwies sich als richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf.
Besondere Momente abseits der Punktspiele
Organisatorisch wurde es zwischenzeitlich herausfordernd, da Marco sich im März für vier Wochen im wohlverdienten Urlaub befand. Dank der Flexibilität der gegnerischen Vereine konnten Spiele verlegt werden – dafür ein großes Dankeschön! Ein besonderes Highlight: Für das Spiel gegen den ESV Lok Pirna wurde Marco kurzerhand aus Rom eingeflogen, feierte mit uns den Sieg – und trat am nächsten Tag wieder die Rückreise an.
Das große Finale
Am letzten Spieltag war die Ausgangslage klar: Ein Unentschieden würde zum Meistertitel reichen. Doch auch hier mussten wir improvisieren: Egon war beim Deutschlandpokal der U13 für Sachsen im Einsatz, Max nahm kurzfristig Urlaub, um die Mannschaft zu unterstützen, und Lukas musste als frischgebackener Vater passen.
Trotz anfänglicher Anspannung zeigte das Team erneut seine Stärke – und krönte sich mit einem Sieg zum Meister der Bezirksklasse Staffel 1 Dresden.
Ungeschlagen durch die gesamte Saison.
Zu Hause eine uneinnehmbare Festung ohne Punktverlust.
Und auch auswärts ohne Niederlage.
Ausblick und Dank
Nach dieser außergewöhnlichen Saison heißt es nun erst einmal: durchatmen, genießen und feiern. Gleichzeitig wurden bereits zwei wichtige Transfers für die kommende Spielzeit in der 2. Bezirksliga realisiert, sodass wir optimistisch nach vorne blicken können.
Ein großer Dank gilt allen Spielern, Trainern, Unterstützern und Fans, die diesen Erfolg möglich gemacht haben – am Tisch, daneben und dahinter.
Zum Einsatz kamen in dieser Saison:
Steve Jurk, Marco Huschmann, Stephan Schmutzler, Max Winkler, Egon Beck, Lukas Lindner, Joshua Hertel, Maik Speckmann, Jörg Böhme, Justus Juschten sowie unterstützend Sebastian Jurianz und Nora Beger.
Jeder Einzelne hat seinen Teil zu diesem Erfolg beigetragen. Dafür sagen wir: Danke.